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Wenn der schöne Flieder wieder blüht
Flieder ist ein klassischer Frühlingsblüher und gilt als Zeichen für den Beginn des Frühlings. Das wertvolle Bienennährgehölz bietet zudem ökologische Vorteile und stand früher in fast jedem Bauerngarten.
Als intensiv duftender Blütenstrauch oder als Schmuck in der Vase ist der Flieder eine Bereicherung für jeden Garten. Seinen Ursprung hat der wilde Flieder in Ostasien und Südosteuropa. Erst im 16. Jahrhundert kam die Wildart Syringa vulgaris während der osmanischen Eroberung nach Mitteleuropa.
Eine fast grenzenlose Vielfalt
Heute gibt es mehrere hundert Flieder (Syringa) mit Züchtungen unterschiedlichster Blütenfarben und –formen.
Das Sortiment ist in der Baumschule Wolf erhältlich.
Wo er wächst
Alle Flieder benötigen einen tiefgründigen, durchlässigen Boden, der kalkhaltig oder höchstens schwach sauer sein sollte. Weiters ist ein leicht lehmiger und nährstoffreicher Boden förderlich. Eine längere Trockenperiode ist für den Flieder kein Problem. Die Pflanze gedeiht am besten in voller Sonne, da sich hier die Blüten und der Wuchs gut entwickeln. Deshalb kann Flieder als Solitärgehölz, aber auch als Heckenpflanze für Sichtschutz verwendet werden. Es gibt zwergwüchsige Sorten, die sich sehr gut als Kübelpflanze eignen.
Das Düngen
Für die optimale Entwicklung des Flieders empfiehlt sich eine zweigeteilte Düngung:
April: stickstoffbetonte Düngung Juli: Kalium- und phosphorbetonte Düngung.
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Der richtige Schnitt
Wer seinen Flieder schneiden möchte sollte dies am besten im Frühjahr nach der Blüte tun oder den Strauch im Herbst nur auslichten. Dies ist wichtig, da die Pflanzen am zweijährigen Holz blühen. Das Entfernen der alten Blütenstände fördert die Blühwilligkeit im folgenden Jahr.
Das häufig auftretende Problem der Wildtriebe und die damit verbundenen Umstände beim Entwildern, entfallen bei wurzelechten Pflanzen. Zu diesen gehören auch die Fliederpflanzen der Baumschule Wolf.
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